Altöttinger

Kapellsingknaben

Mädchenkantorei

 

Träger

Träger der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei ist die Stiftung Altöttinger Marienwerk. Sie hat sich unter anderem die Erhaltung der traditionellen Kirchenmusik am Wallfahrtsort Altötting zur Aufgabe gemacht.

2003 wurde die „Singschule mit Instrumentalabteilung“ gegründet, welche die Ausbildungsstätte der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei ist. Die Singschule ist Mitglied im Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen, sowie im Chorverband Pueri cantores.

Die Stiftung Altöttinger Marienwerk stellt neben den Räumlichkeiten und der Organisation auch die finanzielle Basis der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei sicher.

Vorsitzender des Stiftungsrates:

Prälat Alois Furtner

Geschäftsführer:

Reinhard Ernst

 

Altöttinger Marienwerk

Stiftskapellmeister Prälat Ludwig Uttlinger gründete im Jahre 1946 die Altöttinger Musikgemeinde, die 1955 als „Altöttinger Marienwerk“ von Diözesanbischof Dr. Simon Conrad Landersdorfer zu einer Pia Unio (fromme Vereinigung) erhoben wurde. Unter dem Leitgedanken „Zur größeren Ehre der Gnadenmutter von Altötting“ ist es damals wie heute Aufgabe dieser gemeinnützigen Gemeinschaft, der Marienverehrung und der Wallfahrt zum Gnadenbild „Unserer Lieben Frau“ von Altötting zu dienen.

Die Pflege und Förderung der Kirchenmusik und seiner Tradition ist dabei in der Satzung von Verein und Stiftung fest verankert. Das Engagement des Altöttinger Marienwerks ermöglicht unter anderem

Die Tradition der Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei reicht bis in das Jahr 1490 zurück. Deren Wiederbelebung im Jahr 2003 war dem Altöttinger Marienwerk ein großes Anliegen; seither ist diese Institution als Garant für beste musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendliche aus dem Altöttinger Kultur- und Wallfahrtsleben nicht mehr weg zu denken.

Neben der Förderung der Kirchenmusik unterstützt das Altöttinger Marienwerk die Marienverehrung und die Wallfahrt durch zwei Marienfilme (je 45 Minuten), die im Haus des Marienwerks am Kapellplatz gezeigt werden und einen Einblick in die über 500-jährige Geschichte der Altöttinger Marienwallfahrt bieten. Insbesondere der schwarz/weiß Film aus dem Jahr 1950 ist als historische Rarität zu bezeichnen.

Als sinnvolle Ergänzung bietet sich der Besuch der Dioramenschau an, geschaffen in den Jahren 1956 bis 1959. Bedeutende historische Altöttinger Ereignisse der vergangenen Jahrhunderte werden in 17 dreidimensionalen Bühnenbildern vor Augen des Betrachters ausgebreitet. Über 5000 Figuren, teils künstlerisch aus Ton modelliert und von Hand kaschiert, mit einem Höchstmaß an Geschichtstreue, vermitteln einen lebendigen Eindruck der Wallfahrt nach Altötting. Für dieses grandiose Kunstwerk, konnten damals der Künstler Reinhold Zellner und der Kunstmaler Hans List gewonnen werden.

Mit der Errichtung einer rollstuhlgerechten Kreuzweganlage lädt das Altöttinger Marienwerk zu Besinnung und Gebet ein. Die einzelnen Stationen von Rudo Göschel sind ausdrucksstark, modern und dennoch traditionell gestaltet.

Das Altöttinger Marienwerk versteht sich auch als Gebetsgemeinschaft, in welcher die Mitglieder füreinander beten, so beim täglichen „Engel des Herrn“. Für unsere Mitglieder und ihre Anliegen werden jeden Monatsanfang heilige Messen zelebriert und die Verstorbenen besonders eingeschlossen. An den herkömmlichen „kleinen“ Marienfeiertagen werden im Auftrag des Marienwerks zu Ehren Unserer Lieben Frau in der Gnadenkapelle feierliche Lobämter gefeiert. Eine persönliche Meinung kann damit verbunden werden.

Nähere Informationen, Öffnungszeiten, Mitgliedschaft im Verein, etc. finden Sie auf unserer Internetseite

www.altoettinger-marienwerk.de